ZWEITER KUNSTPREIS DER EVANGELISCHEN LANDESKIRCHE IN WÜRTTEMBERG

HAUPTPREIS 10.000 Euro        FÖRDERPREIS 3.000 Euro

Reform heißt Umgestaltung, Erneuerung und Weiterentwicklung,��verbunden mit dem Rekurs auf eigene Ausgangspunkte. Eine Reform der Kirche »an Haupt und Gliedern« war vor 500 Jahren das Ziel der Reformation. Seither gilt als ausgemacht, dass sich Kirche fortgesetzt zu reformieren hat: »Ecclesia semper reformanda.« Genauso unterliegen auch Gesellschaft und Kultur, Politik und Kunst der Notwendigkeit einer fortlaufenden Neuformulierung ihres Selbstverständnisses und ihrer Ausdrucksformen.

reFORM
Der 2. Kunstpreis der Evangelischen Landeskirche in Württemberg widmet diesem Prozess sein Augenmerk.

Innerhalb der bildenden Kunst gibt es einen großen Fundus an Möglichkeiten, Dinge zu erneuern oder��������umzugestalten. Herausfordernd und animierend sind dabei die Ausgangspunkte, aber auch die Prozesse und die Themen, auf die sich zeitgenössische Kunst bezieht. Solcher Kontextualität von Kunst gilt das Interesse des Kunstpreises.

Was treibt Sie als Künstlerinnen und Künstler an, immer wieder zu neuen Formen zu gelangen? Was sind die Wurzeln Ihres kreativen Potentials? Welchen Ausgangspunkt,����welche Impulse haben Sie in Ihrer eigenen künstlerischen Arbeit? Und wo sind die Bezüge zu unserer Gegenwart? Wie verlaufen Entwicklungen?������������������������������Wie ist das Verh��������������������ltnis von Alt und Neu? Gibt es Unaufgebbares, Basics, Kontinuitäten, Durchlässigkeit, Durchgängigkeit, Brüche, bewusste Anfänge, Innovationen …? Darüber möchten wir gerne mehr erfahren.

Der zweite Kunstpreis steht im Zusammenhang mit dem Jubiläum 500 Jahre Reformation 2017. Das Württembergische Landesmuseum zeigt dazu im Jahr 2015/2016 die Ausstellung »Christoph. Ein Renaissancefürst im Zeitalter der Reformation«. Parallel zu dieser Jubiläumsausstellung werden in den Räumen des Alten Schlosses in Stuttgart die prämierten Arbeiten des Kunstpreises präsentiert. Bewusst w��hlen wir diese Plattform des »Historischen«, um ein Spektrum an Bezugsmöglichkeiten zu eröffnen. Die »Herzog-Christoph-Ausstellung« kreist um Themenfelder wie Freiheit und Ordnung, Politik, Macht, Repräsentation und Partizipation am Gemeinwesen.

Wir suchen den offenen Dialog. Wir sind gespannt, von welcher Seite und auf welchem Wege Sie sich dem Thema reFORM n��hern, aber auch welche künstlerischen����Mittel Sie dabei zum Einsatz bringen. Wir erhoffen��uns neue Einsichten in einen Prozess, der nie veralten wird, so alt er schon ist.

 

 

Informationen zur Ausstellung im Landesmuseum Württemberg »Christoph – Ein Renaissancefürst im Zeitalter der Reformation« finden Sie unter: www.christoph-stuttgart.de